Wer die Finca Es Fangar betritt, hat das Gefühl, dass die Uhren hier langsamer ticken als sonst wo. Erst auf den zweiten Blick wird klar, dass man hier eigentlich der Zeit voraus ist. Gemächlich und unaufgeregt zeigt uns der Önologe Daniel Morales sein «Revier», das nicht weniger als 1000 Hektaren umfasst. Fast die Hälfte davon ist unberührte Natur, die Rebberge nehmen nur gerade 56 Hektaren in Anspruch. Wieso nicht mehr? Weil man auf Es Fangar der Natur ihren Raum lässt: «Biodiversität ist wichtig für die Qualität unserer Trauben», sagt Daniel. In den Wäldern und Wiesen des Anwesens leben Daniels Verbündete: Bienen und andere Insekten, welche bei der Pflege der Reben eine wichtige Rolle spielen und 100 Zuchtpferde, die wertvollen Dünger produzieren. Der Kompost, den Daniel und sein Team mit Pferdemist und Material aus dem Rebenschnitt ansetzt, ist ein wichtiger Faktor für die Qualität der Trauben. Ein anderer elementarer Faktor ist die Zeit: 12 Jahre haben sie auf Es Fangar abgewartet, bevor sie den ersten Wein auf den Markt gebracht haben. In dieser Zeit wurden die Böden und Bedingungen genau erforscht. Denn Daniel Morales macht keine halben Sachen. Bei diesem Thema wird der Önologe zum Philosophen: «Unsere Zeit ist limitiert. Wir werden viel guten Wein trinken… aber was letztlich zählt, sind die Reben, die uns überdauern.» Dieser Blick auf die Zukunft mündet für Daniel im konsequenten Umweltschutz: Bioanbau, Schonung des Bodens, Solarenergie und saubere Mobilität sind für ihn unabdingbar. Die Zeit der Kompromisse ist vorbei: Auf Es Fangar hat man sich für Langsamkeit entschieden. Um sich auf das Elementare zurückzubesinnen. Um Bleibendes zu schaffen. Uns hat die Qualität des «Fangar Elements» tief beeindruckt. Dieser Wein öffnet eine unglaubliche Bandbreite von Aromen, Sinneseindrücken und Emotionen. Und er beweist, dass sich langfristiges Denken in jeder Hinsicht lohnt!





